Kaminbrand im Industriegebiet
Datum: 27. Februar 2026
Alarmzeit: 14:53 Uhr
Einsatzdauer: 2 Stunden 52 Minuten
Alarmstichwort: B 2 – am Gebäude Kamin
Einsatzort: Lengfurt – Industriegebiet
Fahrzeuge: Löschgruppenfahrzeug, Mannschaftstransportwagen
Weitere Kräfte: FF Trennfeld, MSP 2/2
Einsatzbericht
Am Freitagnachmittag wurden wir in unser Industriegebiet zu einem gemeldeten Kaminbrand alarmiert. Bei unserer Ankunft war KBM Anna Diener @an.die1604 bereits vor Ort und konnte uns eine erste Lage geben.
Unser Angriffstrupp rüstete sich bereits auf der Anfahrt mit PA (Pressluftatmer) aus und konnte, nachdem das Fahrzeug positioniert war, sofort mit dem Schnellangriffsschlauch vorgehen. Gleichzeitig bauten die restlichen Kameraden eine Löschwasserversorgung vom nächstgelegenen Unterflurhydranten auf, dieser befand sich in der Mitte der Straße – somit wurde diese gesperrt.
Währenddessen traf auch die @feuerwehr_trennfeld ein, diese hatten ebenfalls einen fertig ausgerüsteten Trupp. Zusammen mit der Polizei sicherten sie auch die Robert-Bosch-Straße ab, kurze Zeit später kam hier auch noch unser MTW hinzu.
Unser Angriffstrupp rückte zur Rückseite des Gebäudes vor – an den Übergang des Kamins von innen nach außen. Hier begann die Dämmung des Kamin-Abschnittes zu brennen, auch die umliegende Konstruktion trug einen Brandschaden davon. Wir löschten den Brand, verhinderten eine mögliche Brandausbreitung und begannen mit dem Zerlegen der Dämmung um das eigentliche Kaminrohr.
Der Angriffstrupp der FF Trennfeld hatte die Aufgabe, von der Innenseite des Gebäudes unseren Trupp zu unterstützen – gemeinsam wurde der Kamin mittels Säbelsäge zerlegt und bestimmte Bereiche gekühlt.
Die erst eingesetzten Trupps hatten ihre Arbeit somit erledigt.
Ein zweiter Trupp der FF Trennfeld und ein zweiter Trupp von uns rüsteten sich im Anschluss aus.
Da der Ofen immer noch brannte (obwohl abgeschaltet), konnte am Kaminrohr weiterhin eine Temperatur von um die 400-500 Grad Celsius gemessen werden. Im weiteren Verlauf wurde Kontakt mit dem Ofenhersteller aufgenommen – um herauszufinden, wie sich der Ofen öffnen lässt. Ziel war es, frische Luft in die Brennkammer zu bekommen, um somit den Ofen langsam abkühlen zu lassen. Der zweite Atemschutztrupp musste nur während des Öffnens der Brennkammer für den Fall der Fälle mit Wasser am Strahlrohr dabei stehen, dieser konnte dann zeitnah wieder ablegen.
Somit bauten wir wieder zurück und rückten ab.
Die Betreiber waren bis in die Abendstunden vor Ort und hielten den Ofen im Blick, auch wir kontrollierten den Ofen/Kamin zu einem späteren Zeitpunkt nochmals.
Um 17:45 Uhr waren wir wieder einsatzbereit auf Wache.



















