Drucken

Der 11.2. ist Europäischer Tag der 112

Europaweit seit fast 20 Jahren

Nur 17 Prozent der deutschen Bevölkerung kennen den europaweiten Notruf 112

Bürger, die Hilfe der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes benötigen, wählen seit fast 20 Jahren die Notrufnummer 112. Und das jederzeit, egal in welchem europäischen Land und egal aus welchem Netz immer kostenlos. Selbst in der Schweiz und Südafrika gilt sie.

Das wissen aber leider nur 17 Prozent der Deutschen, damit liegt Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 27 Prozent auf dem viertletzten Platz vor Großbritannien (13 Prozent), Griechenland (7 Prozent) und Italien (5 Prozent) *. Hier tut Aufklärung Not. Der Europäische Tag der 112 hilft seit 2009, den europaweit gültigen Notruf 112 besser bekannt zu machen.

Anrufer, die in Bayern die Notrufnummer 112 wählen, erreichen eine von 26 Integrierten Leitstellen (ILS), die für einen Leitstellenbereich zentral Feuerwehr und Rettungsdienst koordiniert. Wählt man im Landkreis Main-Spessart den Notruf, so erreicht man die ILS in Würzburg, deren Rettungsdienstbereich die Landkreise Main-Spessart, Kitzingen, Würzburg und die kreisfreie Stadt Würzburg umfasst. Speziell ausgebildete Disponenten nehmen dort Tag und Nacht Anrufe entgegen und leiten diese an die Feuerwehr und den Rettungsdienst weiter. Die Feuerwehren bitten aber die Notrufnummer nicht für Scherzanrufe zu missbrauchen: "Fehlalarme sind zeitraubend und in dieser Zeit stehen die Disponenten und die eventuell bereits ausgerückten Kräfte der Feuerwehr für echte Notfälle nicht zur Verfügung."

Halten Sie bei einem Anruf der Notfallnummer 112 die folgenden Informationen bereit:

o    Wer meldet?
o    Wo ist das Ereignis?
o    Was ist geschehen?
o    Wie viele Betroffene?
o    Warten auf Rückfragen!

* Quelle: Europabarometer 368, THE EUROPEAN EMERGENCY NUMBER 112, Jan. 2013, http://ec.europa.eu/public_opinion/flash/fl_368_en.pdf; Stand:04.02.2014
* Foto: (c) Deutscher Feuerwehrverband